Was eine gute Behandlungspflege ausmacht
Die Behandlungspflege bezeichnet die Mithilfe bei den von einem Arzt angeordneten therapeutischen und diagnostischen Maßnahmen durch dafür ausgebildetes Pflegepersonal. Sie unterscheidet sich damit von der sogenannten Grundpflege, die lediglich die Hilfe, Unterstützung oder Übernahme bei der Bewältigung der Dinge des täglichen Lebens meint. Pflegekräfte in der Behandlungspflege sind dazu autorisiert, die Patienten bei der Medikamenteneinnahme zu unterstützen, Wunden zu versorgen und Verbände zu wechseln, den Blutzucker zu kontrollieren und eventuell Insulinspritzen zu verabreichen und Katheder zu pflegen und auch zu wechseln.
Menschlichkeit
So lässt sich die Behandlungspflege also definieren – aber was macht eine gute Behandlungspflege wirklich aus? Eigentlich ist lässt sich diese Frage mit einem einzigen Wort beantworten: Menschlichkeit! Jeder, der auf fremde Hilfe angewiesen ist, möchte den helfenden Personen nicht lästig sein, aber auch seine Würde behalten. Oftmals kommt ein Pflegeservice zu den Patienten nach Hause, um sie ihrem täglichen zu Unterstützen. Bei dieser häuslichen Pflege spielt die Menschlichkeit eine ganz wichtige Rolle. Die Pflegekräfte sollten darauf achten, ihre Patienten in deren Selbstständigkeit so weit es geht zu unterstützen und sie nicht wie hilflose Wesen zu behandeln. Vor allem alte Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet haben und immer aktiv waren, kommen oftmals schlecht mit den Schwächen des Alters zurecht.
Zeit für ein Gespräch nehmen
Zwar ist die Zeit, die eine Pflegekraft für den einzelnen Patienten zu Verfügung hat, sehr knapp bemessen, dennoch sollten sie immer versuchen, ein offenes Ohr für die Bedürfnisse und Probleme des Patienten zu haben und auch einmal ein privates Gespräch führen. Eine gute Behandlungspflege bedeutet also nicht nur den Patienten aus medizinischer Sicht zu unterstützen, sondern auch aus menschlicher Sicht!
