Nach einem Sportunfall
Je nach Art des Unfalls erholen sich die Betroffenen innerhalb kurzer Zeit. Manchmal bleiben jedoch Folgeschäden zurück. Aus diesem Grund informiert sich der behandelnde Arzt über den Sachverhalt und notiert die Namen möglicher Beteiligter.
Die häufigsten Sportunfälle sind Zerrungen und Stauchungen durch Umknicken. Zumeist ist dann das Sprunggelenk betroffen. Auch Muskelrisse kommen häufig vor.
Fast alle Verletzungen gehen mit plötzlichen starken Schmerzen einher. Es ist wichtig, die sportliche Tätigkeit augenblicklich zu unterbrechen. Die betroffene Gliedmaße wird ruhiggestellt und bandagiert. In vielen Fällen, wie zum Beispiel nach Bänderrissen, Sehnenverletzungen und Muskelproblemen lässt der schlimmste Schmerz nach einigen Minuten soweit nach, dass der Verletzte wieder auftreten oder mit Unterstützung zum nächsten Arzt transportiert werden kann. Verdrehte Gliedmaßen, sichtbare Knochenstücke, offene Wunden, Taubheitsgefühle und sehr starke Schmerzen sollten vor Ort von einem Arzt behandelt werden, bevor der Weitertransport ins Krankenhaus erfolgt.
Die meisten Sportunfälle sind jedoch weniger schlimm.
Für die Rehabilitation sollte man sich viel Zeit nehmen. Wer aktiver Sportler ist und beabsichtigt, in die private Krankenversicherung zu wechseln, sollte die Beitragsbemessungsgrenze zuvor ausrechnen. Vor allem Freiberufler können nach einem Sportunfall ernsthafte Einkommenseinbußen erleiden. Dadurch sinkt das Einkommen deutlich. Vor Abschluss der Versicherung sollten solche möglichen Fälle einkalkuliert werden, damit es nicht zu bösen Überraschungen kommt. Die Beitragsbemessungsgrenze richtet sich nach dem Einkommen es Versicherungsnehmers, unabhängig ob er Freiberufler, Beamter oder Angestellter ist.
