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Mobbing im Sport – das kann man dagegen unternehmen

Wenn Sie sich irgendwann einmal selbst eingestehen müssen, dass Sie ein Mobbing-Opfer geworden sind herrscht akuter Handlungsbedarf. Werden Sie beispielsweise in der Schule oder an ihrem Arbeitsplatz gemobbt, so müssen Sie davon ausgehen, dass dieser Zustand solange Sie mit den “Mobbern” zusammen in derselben Instanz sind fortdauern wird.

Aber was können Sie dagegen unternehmen?

Zu Beginn sollten Sie sich – möglichst objektiv – darüber Gedanken machen, ob Sie dem oder den “Mobbern” Anlass für die Attacken geben. Oftmals schätzen wir Situation gänzlich anders ein als Menschen die uns nicht so gut kennen. So kann dann beispielsweise ein nett gemeinter Ratschlag dazu führen, plötzlich als Besserwisser dazustehen. Identifizieren Sie diese vermeintlichen Schwachstellen und versuchen Sie diese abzustellen um weniger angreifbar zu sein. Des Weiteren sollten Sie versuchen mit einer selbstbewussten Körpersprache aufzutreten. Diese beeinflusst das Unbewusste des Menschen ungemein. Ein aufrechter Gang, ein direkter Blick in die Augen – das sind Merkmale die aussagen: “Hier bin ich und ich bin jemand!”. So wird es den Mobbern deutlich schwieriger fallen sie zu attackieren, als wenn Sie mit gebeugtem Gang und gesenktem Kopf vor ihnen stehen.

Sprechen Sie ihren Mobber an und fordern Sie ein Gespräch unter vier Augen. Erklären Sie ihm ihre Sicht der Dinge und verlangen Sie klipp und klar, dass er unverzüglich aufhören solle. Wichtig hierbei: Bleiben Sie sachlich und zivilisiert. Vertrauen Sie sich Mitschülern/Mitarbeitern an mit denen Sie sich gut verstehen und intensivieren Sie diese Kontakte. Auch das könnte dazu beitragen, dass die Mobber in ihrem Auftreten gehemmt werden, da es deutlich schwieriger ist einer einzelnen Person gegenüber gemein zu sein, als mehreren Menschen zugleich. Ein weiterer Vorteil daran ist, dass Sie – sollten die Mobber trotz alledem nicht aufhört – direkt Zeugen zur Stelle hat, die das Vergehen gegebenenfalls bezeugen können.

Was wenn auch das nicht helfen sollte?

Als weitere Möglichkeit bleibt Ihnen natürlich das Einschalten des Lehrers, Betriebsleiters oder bei Straftaten gar der Polizei. Sehen Sie das nicht als „petzten“, sondern als ihr gutes Recht.

Wenn diese getroffenen Maßnahmen nichts helfen, können Sie sich überlegen ob Sie die Schule/den Betrieb wechseln. Diese Entscheidung sollte keinesfalls überstürzt getroffen werden, sondern muss sorgfältig abgewägt sein. Es ist ebenfalls ratsam zunächst die oben aufgeführten Ratschläge zu befolgen. Bevor Sie die Schule/den Arbeitsplatz wechseln sollten Sie unbedingt eine ausführliche Liste machen, welche die Pro’s und die Contra’s gegenseitig abwägt.

Wenn Sie weitere Ratschläge zu diesem Thema benötigen, dann erfahren Sie mehr auf Psychologe.de.

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