Eine Bipolare Erkrankung heilen
Die Bipolare Erkrankung wird auch als Bipolare affektive Störung oder manisch-depressive Erkrankung bezeichnet. Die Erkrankung tritt meist zwischen 15 und 30 Jahren auf.
Und besteht aus einem episodischen Wechsel von Depressionen, manischen Episoden und einer Hypomanie.
Zu Beginn der Krankheit treten diese Phasen meist in größeren Abständen auf. Depressive Phasen dauern meist länger an als manische Phasen.Depression
Die Depression zeichnet sich durch depressions-typische Symptome aus, wie beispielsweise verringerter Antrieb, negative Gedanken und generelle Lustlosigkeit.
Meist schämt sich der Betroffene dann für die Dinge, die in einer manischen Phase gemacht wurden.
Manische Episode
Die Manische Episode kann in der Regel bis zu 4 Tage andauern.
Der Betroffene empfindet dabei wenig Interesse oder Freude an fast allen Aktivitäten. Gewichtsverlust oder Gewichtszunahme, durch verminderten oder vermehrten Appetit, ein erhöhtes oder verringertes Schlafbedürfnis, Suizidgedanken oder Schuldgefühle gehören auch zu den typischen Symptomen. Die Entscheidungsfähigkeit und Konzentrationsfähigkeit sind in dieser Phase stark eingeschränkt.
Hypomanie
In dieser Phase besteht meist ein übermäßiges Selbstbewusstsein bis hin zum Größenwahn.
Andere typische Symptome sind rasende Gedanken, Verwirrtheit oder extreme Beschäftigung, wie beispielsweise in einen Kaufrausch zu verfallen, der meist negative Folgen mit sich bringt.
Außerdem bemerkt man einen verstärkten Drang sich mitzuteilen, ein verringertes Schlafbedürfnis und einen Anstieg an zielgerichteten Aktivitäten im sozialen Bereich, auf dem Arbeitsplatz, oder im sexuellen Bereich. Ebenfalls ist die Wahrnehmung der Realität stark eingeschränkt.
Nicht immer sind diese Phasen direkt einzuordnen, da es auch gemischte Phasen geben kann.
Gemischte Phasen machen sich durch den Wechsel an manischen Kriterien oder Depressiven Symptomen, meist im Zeitraum von einer Woche, bemerkbar.
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